Ist Volley Näfels wieder da?
Nach dem guten Spiel mit nur knapper Niederlage gegen Lugano, kommt am Samstag mit dem TV Schönenwerd ein schlagbarer Gegner nach Näfels. Die winzig kleine Hoffnung auf einen Finalplatz kann aber nur mit einem Sieg und drei Punkten erhalten werden.
Die NLA hat sich am letzten Wochenende eine kurze Verschnaufpause gegönnt. Nicht aber die jungen Spieler, denn sie haben die U-23 Schweizermeisterschaft in Kloten ausgetragen. Mit dabei waren mit dem TSV Jona unter Trainer Urs Winteler auch die beiden Youngsters Nico Beeler und Samuel Ehrat. Sie sind ja von Jona zu Volley Näfels gekommen und spielen seit dieser Saison in der Meisterschaft nur noch für die Glarner. Nicht so bei den Junioren. Da sind beide noch für die St.Galler spielberechtigt und konnten so dieses Turnier um die Schweizer Klubmeisterschaft bei den U-23 Spielern bestreiten. Die Gruppenspiele schlossen die Joner nach einem 2:1-Sieg über den späteren Meister TV Schönenwerd auf Rang eins ab. Das Los wollte es, dass sie dann im Viertelfinale noch einmal gegen diesen Gegner antreten mussten. Und in diesem Spiel behielten die Solothurner die Oberhand, ebenso wie später gegen Volley Amriswil. Ehrat und Beeler wurden mit ihrem Team nach einem klaren Sieg gegen Servette aus Genf noch Fünfte.
Drei Schönenwerder sind bereits Meister
Solche Turniere sind nicht nur aus sportlicher Sicht sehr wertvoll. Sie tragen auch zur Festigung des Selbstvertrauens bei. Denn da sind Spieler wie Ehrat und Beeler Leistungsträger und dies sollen sie ja auch bei Volley Näfels schon bald werden. So begegnen also die Junioren von "Schöni", - Mittelblocker Hänggi wurde zum MVP gewählt, Reto Giger zum besten Passeur und Simon Hofstede zum besten Angreifer - am Samstag schon wieder ihre Altersgenossen Beeler und Ehrat. Mit Ausnahme von Hänggi ist aber diesmal keiner mehr Stammspieler. So wie sich die erwähnten Spieler aber präsentierten, werden sie schon bald in ihren Klubs mehr Verantwortung übernehmen können.
Brander zurück im sgu
In diesem Spiel geht es für die Spieler um Trainer und Diagonalangreifer Polak darum, die Hoffnung nicht endgültig begraben zu müssen, das Gran-Finale gegen Pallavolo Lugano doch noch zu erreichen. Sollten sie gegen ihren Lieblingsgegner der letzten Saison Punkte abgeben, ist es fast sicher unmöglich, noch an Amriswil oder vielleicht auch an Schönenwerd vorbeizuziehen. So gesehen hat ja auch das gute Spiel mit dem einen Punkt im Tessin nicht wirklich etwas an der schwierigen Situation geändert. Trotzdem war aber die Leistung so, dass auf dieser aufgebaut und mit neuem Selbstvertrauen in dieses wichtige Spiel gegen die Solothurner gegangen werden kann. Der Ausgang ist völlig offen, aber es ist für beide ein Schlüsselspiel und entsprechend kann erwartet werden, dass der Einsatz von Anfang an diesseits und jenseits des Netzes total sein wird. Gespannt darf man auf die Leistung von Fabian Brander sein. Er kehrt nach seinem Wegzug bei Volley Näfels zum ersten Mal wieder ins sgu zurück. Jetzt aber in den Farben des TV Schönenwerd.
Bleibt Volley Näfels im Rennen?
Zeigte die Leistungskurve bei den Niederämtern letztes Jahr eher nach unten in dieser Phase der Saison, so ist das heuer genau umgekehrt. Erst jetzt, so scheint es, haben die Spieler um Passeur Denis Milanez so richtig den Tritt gefunden. Dass die gute Leistung von Captain Büsser und Co. im Tessin nicht nur eine Eintagesfliege gewesen ist, müssen die Spieler jetzt zeigen. Sie haben es in der Hand, die Playoff-Runde für sie noch einmal spannend zu machen und das Rennen auf den zweiten Platz neu zu lancieren.
Playoff-Runde, Spiel 5: Volley Näfels vs TV Schönenwerd
Samstag, 23.02.13 um 17:00h in der linth arena sgu in Näfels



























































































