Im Derby gegen Näfels tritt Jona mit neuem Selbstvertrauen an
Volley Näfels nutze die zweiwöchige Pause um an der Fitness zu feilen, denn Trainer Hafner erwartet ein taffes Derby gegen die Joner nach deren Sieg in Lausanne.
Das zweite Derby der Saison zwischen Jona und Näfels am Samstag im Grünfeld ist das Aufeinandertreffen zweier Teams, die ihre letzten Spiele ohne Satzverluste gewannen. Jona überraschte am letzten Samstag Lausanne UC mit einem 3:0 und auch Näfels blieb vor zwei Wochen gegen Meister Amriswil makellos.
Jonas Trainer Dalibor Polak meinte, dass der Erfolg gegen LUC der Lohn dafür war, dass die Spieler trotz Niederlagenserie motiviert geblieben seien und ergänzt: «Im Training gaben sie nie auf, das Team bewies stets eine gute Arbeitsmoral.» Dies sei einer der Gründe gewesen, weshalb sie in Lausanne siegten, so Polak. Als anderen Grund erwähnt er die Spielweise: «Endlich spielten wir konstanter, machten weniger Fehler. Zuvor verteilten wir immer die Geschenke. Gegen Lausanne war es umgekehrt.»
Emotionen im Spiel
Für Näfels Coach Matjaž Hafner war der Sieg gegen Amriswil sehr bedeutungsvoll, um sein Ziel, einen Top-vier Rang und damit die Qualifikation für die Playoffs, zu erreichen. Beim 3:0 gegen Amriswil passte bei Näfels vieles zusammen. Doch der Trainer weist darauf hin, dass Emotionen manchmal merkwürdige Sachen bewirken könnten - negativ wie auch positiv. Zuletzt waren es die positiven Emotionen, die Näfels prägten. Der Trainer sagt dazu: «Wer hätte erwartet, dass wir gegen Amriswil so gewinnen würden, wie es uns gelang.»
Joner Warnung
Im ersten Derby der Saison schickte Näfels die Männer vom Obersee ohne Satzgewinn nach Hause. Doch das klare Verdikt täuschte, denn während zweier Sätze war es ein Spiel auf Messers Schneide. Jonas Captain Ramon Caviezel meinte danach: «Es war ein Mega-Fight, der richtig Spass machte.» Näfels Trainer Hafner erwartet, dass auch das zweite Derby umstritten sein wird und sagt: «Jedes Lokalderby ist speziell. Es ist eine andere Spannung mit mehr Druck auf Spielern und Staff. Es gibt keinen Favoriten.» Entsprechend erwartet er ein taffes Spiel. Er ist aber nicht unglücklich, dass das Schlusslicht zuletzt siegte und erklärt: «Jona gab uns eine Warnung – wir müssen nicht auf die Tabelle schauen und fragen, wer an zweiter und wer an letzter Stelle liegt. Wir müssen zu hundert Prozent motiviert in dieses Spiel gehen, weil dies meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg sein wird.» Jona werde nach dem jüngsten Erfolgserlebnis mehr Selbstvertrauen haben, so Hafner weiter. Auch Jonas Coach Polak spricht das Thema Selbstvertrauen an, gibt sich aber zurückhaltend: «Eine gewisse Erleichterung war dieser erste Sieg schon. Doch ich weiss nicht, wieviel Selbstvertrauen wir damit getankt haben. Aber langsam kommen die Spieler in einen guten Rhythmus.»
Zum Spiel am Samstag sagt Polak: «Ein Sieg allein bringt uns nicht in die Favoritenrolle. Selbst wenn wir fünf Spiele in Folge gewinnen, sind wir vermutlich noch immer zuhinterst in der Tabelle zu finden. Wir gehen Schritt für Schritt weiter. Das Derby sehe ich wie jedes andere Spiel.»
Schwitzen im Kraftraum
Sowohl Näfels wie Jona konnten zuletzt auf alle Spieler setzen. Während Hafner, wenn immer möglich, auf seine Stramm-Sechs setzte, liess Polak zuletzt alle Spieler spielen, wechselte sehr oft. Was dies gegen Näfels bringe, wisse er nicht, «aber wir wollen auf diese Weise weitere Punkte sammeln», so Polak.
Näfels nutzte die spielfreie Zeit, um in der vorigen Woche andere Schwerpunkte zu setzen. Die Fitness – im Kraftraum und in der Halle - stand im Zentrum. Der Trainer hofft, dass das Schuften an der Kondition seinem Team für die beiden letzten Spiele des Jahres gegen Jona und Luzern helfen wird. Dazu ergänzt er: «In letzter Zeit machten wir im Training einen guten Job und die Form stimmte.» Doch nach den harten Wochen seien die Spieler glücklich gewesen, dass sie erstmals seit Saisonbeginn zwei Tage in Folge frei hatten, so der Slowene. Dazu ergänzt er: «Ich habe von einigen Spielern gehört, dass sie das freie Wochenende nutzten um viel zu schlafen.»
Qualifikation 10. Runde:
TSV Jona Volleyball - Volley Näfels
Grünfeld, Jona, Samstag, 10. Dezember 2022, 18:00 h

Näfels Trainer Matjaž Hafner erwartet wieder ein taffes Spiel gegen Jona

«Jedes Lokalderby ist speziell - Es ist eine andere Spannung mit mehr Druck auf Spielern und Staff», sagt Näfels Coach

Dalibor Polak ist nach dem Sieg gegen LUC erleichtert und zufrieden, dass sein Team konstanter und weniger fehlerhaft spielte

Emotionen: Sie können merkwürdige Sachen bewirken - negativ wie auch positiv, sagt Matjaž Hafner. Zuletzt waren es die positiven Emotionen, die Näfels prägten


























































































