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Mit der wieder erlangten Gesundheit und dem wieder gefundenem Vertrauen reisen die Spieler von Seat Volley Näfels zum zweiten Finalspiel gegen den TV Amriswil. Die Thurgauer, deren Selbstvertrauen nach dem Sieg zum Auftakt grösser ist denn je, sind aber auch optimistisch.
Der Mannschaft von Seat Volley Näfels geht es wieder besser als letzte Woche. Nach der Niederlage im ersten Finalspiel waren alle nicht nur sehr kaputt, sondern vor allem auch wütend. In der Zwischenzeit wurde das Training genutzt, um sich mit dem Passierten auseinanderzusetzen. Sie haben viel gesprochen, aber auch an der Taktik und Technik gefeilt. Das wichtigste aber ist, dass das Team kein Grippe-Lazarett mehr ist und die Spieler wieder gesund sind.
Der grosse Druck
Das Spiel am vergangenen Samstag muss als Ausrutscher eingestuft werden. Das Team zeigte eine Leistung weit weg vom Optimum. Einige Spieler wirkten matt und gehemmt. Die Last, als Favorit gewinnen zu müssen, schien bei einigen Spielern zu schwer zu sein. Seit Samstag ist Seat Volley Näfels nicht mehr der grosse Favorit, nun wird auch vom TVA ein Sieg erwartet. Der Druck für Näfels, das zweite Spiel gewinnen zu müssen, ist zwar wieder da, doch ein absolutes Muss ist es nicht. Die Best-of-7 Serie ist sehr lang. Um Meister zu werden, braucht es vier Siege und davon sind beide Teams noch weit entfernt. Selbst ein 0:3 Rückstand kann in den Playoffs aufgeholt werden, wie das die Eishockeyaner in den letzten Jahren bewiesen haben. Und so ist auch Präsident Görauch immer noch guten Mutes: "Ich glaube nicht, dass wir vier Mal gegen den TV Amriswil verlieren werden."
Optimismus da – Optimismus dort
"Wir müssen das Vertrauen wieder finden", nennt Trainer Serramalera neben der Gesundheit den wichtigsten Punkt für das Spiel am Samstag. Gelingt dies, so kann das Team wieder an die Leistungen der vorigen Wochen anknüpfen. Dieses Vertrauen sollten die Spieler nach all den erreichten Erfolgen und mit dem Cup-Sieg im Sack wieder aufbauen können. Und wenn der Trainer sagt: "Wir sind auf gutem Weg", so darf die Rückkehr zu den alten Tugenden erhofft werden. Für den weiteren Verlauf der Serie gibt sich aber auch der Amriswiler Captain Christian Willi zurückhaltend optimistisch. "Ich bin überzeugt, dass wir uns noch weiter steigern können. Es ist schwierig zu sagen, inwieweit dies auch bei Näfels der Fall sein wird. Wenn sie sich aber nicht mehr steigern könnten, wäre ich für diese Finalserie sehr zuversichtlich."
Verkauftes Finalspiel
Im Tellenfeld in Amriswil wird es am Samstag sehr laut werden. Es ist den Verantwortlichen vom TVA gelungen, das Heimspiel zwei Sponsoren zu verkaufen. So haben alle Zuschauer freien Eintritt in die Halle. Und wie lautstark und emotional die Thurgauer Fans sind, ist nicht erst seit Samstag bekannt, als sie zeitweise ebenso dominant waren wie ihr Team. Rafa, Sutter, Bär und Co. hoffen, dass am Samstag diese Rollen vertauscht sind und die Gelben dominieren.



























































































