Finalspiel zwischen Näfels und Amriswil um das kleine Final-Ticket
Biogas Volley Näfels trifft heute Abend auf Volley Amriswil. Im zweitletzten Spiel der Play-off Qualifikation kann sich Näfels Teilnahme im kleinen Final sichern und im Hinblick auf den Cup-Final das Selbstvertrauen stärken.
Im Spiel vom Samstag gegen Chênois zeigte Biogas Volley Näfels den dringend nötigten Aufwärtstrend. Noch konnte das Team von Dalibor Polak nicht an die beeindruckende Spielweise vom Januar anknüpfen. Trotzdem war der Sieg gegen Chênois für alle eine grosse Erleichterung, stimmte die Spieler zuversichtlich und stärkte das Selbstvertrauen.
Personalsorgen
Trainer Dalibor Polak hat aber weiterhin eine schwierige Aufgabe, stehen ihm doch nach dem Ausfall von Diagonalspieler Dean Bitter (Schulterverletzung) auf den Aussenpositionen und der Diagonale keine echte Alternativen zur Verfügung. Nico Beeler, Fabian Martinez und Zlatko Pulko sind die einzigen Akteure im Team, welche genügend Erfahrung mitbringen um erfolgreich zu punkten. Am Samstag übernahm Pulko die Aufgabe auf der Diagonalen. „Das Spiel war okay – mehr nicht. Wir machten noch zu viele Fehler, vor allem beim Blocken“, fasste der Slowene seine Leistung und jene des Teams zusammen. In Anbetracht dass Näfels erstmals in dieser Aufstellung antrat, klappte das Spiel der Glarner phasenweise richtig gut. Passeur Milanez strahlte nach dem Spiel Zuversicht aus und sagte: „Wir spielten in dieser Saison echt stark, dann aber verloren wir einige sehr wichtige Spiele. Dabei war unsere Einstellung nicht genügend, der Kopf nicht bereit. Gegen Chênois kämpften wir wieder und fanden zurück auf den richtigen Weg. Wenn wir auch gegen Volley Amriswil gewinnen, dann bin ich wieder zufrieden.“
Mit Freude zum Erfolg
Ein weiteres zufriedenes Gesicht war bei Nico Beeler auszumachen. Er habe sich in den beiden letzten Wochen ohne Energie und körperlich wie im Kopf müde gefühlt, erklärte er und ergänzte: „Heute konnte ich wieder Energie ins Spiel bringen, genau wie das gesamte Team - und so läuft es einfach besser.“ Der Joner betont, dass er trotz seiner Jungend dieselbe Verantwortung wie jeder andere habe, um das Team zu pushen. Doch dies gelang nicht nur ihm sondern der ganzen Mannschaft zuletzt nicht. Krankheit, Verletzungen und der komplett andere Rhythmus der Play-offs seien mögliche Gründe dafür, vermutet Beeler.
Saisonende oder kleiner Final
Um die Begegnung gegen Volley Amriswil offen und erfolgreich zu gestalten, hält Nico Beeler ein einfaches Rezept bereit: „Wenn wir wieder mit Freude spielen, die Annahme solid ist, dann kommt alles andere auch.“ Um Volley Amriswil – immerhin das einzig Team, das in der laufenden Meisterschaft Lugano besiegen konnte – in Schach zu halten, sind just diese Spielfreude wie auch der aus der Qualifikation bestens bekannte Fighting Spirit zwingend nötig. Nur so kann Näfels wieder an seine alten Tugenden anknüpfen und zur alten Stärke zurückfinden. Im Derby gegen Amriswil geht es um sehr viel. Nur der Sieger hat Chancen auf den kleinen Final. Bei einer Niederalge droht das schnelle Saisonende.
9. Play-off-Runde
Biogas Volley Näfels – Volley Amriswil
Lintharena sgu, Näfels, Mittwoch, 19. März 2014, 20:00



























































































