Montag, 14. Januar 2013; 09:20
NLA

Eine Niederlage, die nicht weh tut

Von: gy/pb

Näfels hat das letzte Spiel der NLA-Qualifikation auswärts gegen Schönenwerd glatt in drei Sätzen verloren. Im Hinblick auf die Play-off-Runde bedeutet die Niederlage für die Glarner mehr Segen als Fluch.


Der Knackpunkt im Spiel von Näfels kam vor 400 Zuschauern in der Halle Erlimatt in Däniken bei Olten zum Ende des ersten Satzes. Die Glarner verzeichneten einen guten Start ins Spiel und lagen stets zwei bis vier Punkte voraus.

Verhängnisvolle Fehlerserie
Doch beim Stand von 24:21 aus Sicht der Gäste unterliefen dem Näfelser Zlatko Pulko vier Fehler am Stück. Schönenwerd profitierte von der kurzzeitigen Baisse des Slowenen und drehte den Startsatz zum 28:26. In der Folge passte bei Näfels, das ohne seinen verletzten Spielertrainer Dalibor Polak auskommen musste, nicht mehr viel zusammen. Es knüpfte an die schlechte Leistung im Cupspiel vom letzten Sonntag gegen Lausanne an. Auch die Hereinnahme von Marco Gygli für Bedrac und Beeler für Pulko in der Mitte des zweiten Satzes brachte keine entscheidenden Impulse. Mit 25:17 und 25:20 gingen die Durchgänge zwei und drei klar an die gastgebenden Solothurner.

Die Gedankenspiele im Hinterkopf

Allzu heftig fiel die Gegenwehr von Näfels allerdings nicht mehr aus. Denn mit dem Sieg behauptete Schönenwerd den vierten Platz gegenüber Lausanne. Für Näfels, dessen 3. Qualifikationsrang bereits feststand, könnte dies von Vorteil sein. Das Polak-Team muss so in der letzten Play-off-Runde, in der es um viel gehen könnte und die an einem Mittwoch ausgetragen wird, nur nach Olten statt nach Lausanne reisen. «Im Sport sollte man solche Rechnungen nicht machen», meinte Team-Manager Ruedi Gygli nach dem Spiel. «Aber klar war das irgendwo im Hinterkopf.» Der Play-off-Start erfolgt in zwei Wochen daheim gegen Lausanne.

Schönenwerd – Näfels 3:0 (28:26, 25:17, 25:20)

Erlimatt, Däniken. 400 Zuschauer.

SR: Aleksandar Sikanjic, Cédric Grellier. 

Spieldauer: 70 Minuten.

Schönenwerd: Milanez (Passeur), Heimgartner (Libero), Garcia, Schnider, Brander, Hänggi, Bossart.

Näfels: Bedrac, Gygli (Passeur), Werner (Libero), Büsser (Captain), Kankaanpää, Pulko, Stefan Ilic, Ugi Ilic, Beeler, Ehrat, Sutter.
Bemerkung: Näfels ohne Polak (verletzt).

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