Ein weiteres (zu) knappes 0:3, diesmal gegen Jona
Nach einem kräfteraubenden U-17 Interregioturnier am Sonntag, wo die Mannschaft gegen die amtierenden Meister und Vizemeister Basel und Aarau recht starke Leistungen zeigte, reiste man mit bescheidenen Hoffnungen nach Jona, fehlten doch zusätzlich aus verschiedenen Gründen 3 Spieler.
Entgegen aller Voraussagen waren es die Näfelser, welche sich im ersten Satz absetzen konnten. Ruben Kubli und Blinor Azemi ersetzten die Annahmepositionen bestens, so dass Passeur Damian Gygli die Bälle schön verteilen konnte – die Eigenfehlerquote blieb im Rahmen und am Netz stellte der Block immer wieder die Joner vor unüberwindbare Schwierigkeiten. Auch die Verteidigung war mit einem aktiven Libero Nicola Hauser bestens unterwegs. Doch der Gegner kam immer besser ins Spiel und der Vorsprung schmolz in sich zusammen. Bei den Angreifern fehlte es an der nötigen Geduld und auch in der Annahme mehrten sich die Probleme. Prompt ging der Satz mit 24:26 auf die andere Seite.
Dieser Frust machte sich im zweiten Satz bemerkbar, wo es an dem nötigen Selbstvertrauen fehlte, um das Ruder herumzureissen. Auch wenn den Näfelsern immer wieder gute Szenen gelangen, mangelte es der Annahme und dem Angriff an Konstanz.
Im dritten Satz wechselte Fabian Hauser auf die Diagonale und Nico Süess verstärkte die Annahme, was vor allem am Anfang dem Näfelser Spiel eine neue Dynamik gab. Zudem erbrachten die Mittelblocker Severin Huber und Simon Noser eine gute Leistung. Mit viel Kampfgeist hüben und drüben wechselte der Match Punkt um Punkt, doch schliesslich setzte sich die etwas glücklichere Equipe durch.
In allem gesehen gewann Jona verdient, bei Näfels erfreute wiederum der Kampfgeist und das gute Auftreten der Auswechselspieler, doch meistens agierten bei den wichtigen Situationen die Schlüsselspieler zu wenig genau.
Matchtelegramm:
Näfels V : Jona 0:3 (24:26, 18:25, 23:25) 106 min.
Näfels: Nicolas Emmenegger (Pass), Damian Gygli (Pass), Severin Huber (Mitte), Simon Noser (Mitte), Fabian Hauser (Mitte), Nico Süess (Dia), Blinor Azemi (Annahme), Ruben Kubli (Annahme), Nicola Hauser (Libero)


























































































