Doppelrunde mit zwei Derbys und Heimspielen für Volley Näfels
Biogas Volley empfängt heute Samstag Volley Amriswil zum Ostschweizer-Derby. Am Sonntag folgt dann das Klosterdorf-Derby gegen den VBC Einsiedeln.
Zum Abschluss der Qualifikationsrunde bestreitet Biogas Volley Näfels alle seine drei Spiele daheim im SGU. Am Samstag heisst der Gegner Volley Amriswil, am Sonntag VBC Einsiedeln und eine Woche später ganz zum Ende der ersten Meisterschaftsphase CS Chênois Volleyball. Mit dem Sieg vor einer Woche beim direkten Mitkonkurrenten TV Schönenwerd hat sich Biogas Volley Näfels in eine komfortable Ausgangslage gebracht, um zumindest mit einem Bonuspunkt in die Playoff-Runde zu starten.
Amriswil mit Top-Besetzung
Im heutigen Spiel gegen Volley Amriswil will sich das Team von Dalibor Polak für die 2:3 Niederlage in der Vorrunde revanchieren. In den letzten Jahren waren die Ostschweizer Derbys oft enge Angelegenheiten und nicht selten jubelten am Ende die Gäste. Wenn Näfels mit einer Leistung wie beim Sieg in Schönenwerd aufwartet, dann dürfte es für Amriswil aber schwieriger werden als auch schon, um die Linthalle als Sieger zu verlassen. Doch das Team der Thurgauer ist gespickt mit klingenden Namen und starken Spielern. Nominell ist Amriswil vielleicht gar das stärkste Team der ganzen Liga. Dieses kann jedem Gegner das Leben sehr schwer machen. Amriswil litt aber auch an mangelnder Konstanz, wie vor zwei Wochen bei der 0:3 Schlappe daheim gegen Chênois. Im Thurgau rechnet man damit, dass Miroslav Tomasik nach seiner Verletzung wieder fit ist, genau wie der starke Passeur Ztenek Hanik. Näfels dagegen muss definitiv auf Captain Dan Alexander verzichten. Dies nicht nur in diesem Spiel, sondern für den Rest der Saison. Die Rückenbeschwerden des Amerikaners sind zu gravierend. Näfels hält deshalb Ausschau nach einem Ersatz. Gefragt ist ein Spieler, der ähnliche Qualitäten hat wie der verletzte Leistungsträger.
Sorgt Näfels wieder für Spannung?
Im Spiel am Sonntag gegen den VBC Einsiedeln sind die Rollen klar verteilt. Näfels ist der haushohe Favorit. Doch gegen Teams aus der hinteren Region der Tabelle tat sich Näfels in dieser Saison oft schwer. Es ist bekannt, dass Trainer Polak und sein Team starke Gegner bevorzugen, die „richtig Volleyball spielen“, wie es der Trainer selber sagt. Gegner, die oft von Notlösungen und Finten leben, lösen bei Näfels keinen Spielrausch aus, im Gegenteil, statt sein Powervolleyball auszupacken, lässt es den Gegner spielen. Trotzdem reichte es bisher immer zum Sieg, manchmal wurde es aber auch eng und spannend, was zumindest für Stimmung in der Halle sorgte.
Biogas Volley Näfels – Volley Amriswil
Linthhalle sgu, Näfels, Samstag, 31. Januar 2015, 17:00
Biogas Volley Näfels – VBC Einsiedeln
Linthhalle sgu, Näfels, Sonntag, 1. Februar 2015, 17:00



























































































