Der Lebensnerv von Biogas Volley Näfels sind die Sponsoren
Biogas Volley Näfels darf auf zahlreiche Sponsoren zählen. Nur dank dieser Unterstützung kann man in Näfels Spitzenvolleyball verfolgen und den Nachwuchs fördern.
Traditionell und wie jedes lud Biogas Volley Näfels lud alle seine Sponsoren zum Spiel gegen Volley Schönenwerd mit anschliessendem Nachtessen ein. Vorstand und Spieler bedankten sich auf diesem Weg für deren Unterstützung. Näfels kann auf rund 140 Sponsoren zählen. Nur dank dieser Unterstützung ist es überhaupt möglich, dass Biogas Volley Näfels eine der ersten Adressen im Schweizer Volleyball ist. Mit Stolz blickt Präsident Martin Landolt auf die letzte, erfolgreiche Saison mit den Silbermedaillen in Meisterschaft und Cup zurück. Gar rosig beurteilt er die Erfolgsaussichten des NLA-Teams in dieser Saison. Sie seien auf Augenhöhe mit den beiden Mitkonkurrenten Volley Amriswil und Lausanne UC, da sei alles möglich, so Martin Landolt. Ebenso am Herzen liegt dem Präsidenten und dem Vorstand die Nachwuchsförderung. Näfels betreibt in diesem Bereich sehr viel Aufwand und wurde letztes Jahr dafür mit einer Gold- und zwei Bronze-Medaillen belohnt. Diesen Weg will die Vereinsleitung konsequent weitergehen und hofft, wie die jungen Volleyballerinnen und Volleyballer, in der laufenden Saison an diese Erfolge anknüpfen zu können.
Grosse Solidarität
All diese Leistungen und Angebote haben jedoch auch ihren Preis. „Der Mittelbedarf steigt stetig an. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Partner hier mitziehen – auch wenn dies alles andere als selbstverständlich ist“, erklärt Martin Landolt. Entsprechend bedankt er sich für diese grosszügige und existentielle Unterstützung, kommen doch rund zwei Drittel der Einnahmen von den Sponsoren. Martin Landolt sagt dazu: „Die Solidarität, die wir im Glarnerland geniessen dürfen, ist grossartig. Wir betrachten dies als grosses Privileg.“
Die grosse Challenge im Challenge-Cup
Da das ganze NLA-Team dabei war, wurde an diesem Abend hauptsächlich geplaudert. Die vielen interessanten Gesprächen zwischen Gästen und Spielern wurden von allen sehr positiv eingestuft. Ebenso spannend waren die Ausführungen von Athletiktrainer Marc Müller, welcher in dieser Saison neu zum Betreuerstab der ersten Mannschaft zählt. Müller erklärte, dass die Athletik eine sehr individuelle Sache sei und das Training entsprechend personalisiert werden müsse. Diese Innovation hat sich bisher bestens ausbezahlt. Dalibor Polaks Team reiht Sieg an Sieg, ist in allen Wettbewerben noch dabei. Sogar im Newsletter von Swiss Volley bekommt Näfels eine besondere Widmung: „Biogas Volley Näfels sicherte sich gegen die Tschechen aus Karlovarsko nach einem wahren Krimi sensationell den Einzug in die Viertelfinals des Challenge-Cups, wo nun das russische Topteam aus Surgut wartet.“
Doch genau dieser Viertelfinal ist eine nächste, nicht erwartete Herausforderung, finanziell wie auch administrativ. Rund 30‘000 Franken wird dieses russische und nicht budgetierte Abenteuer kosten. Präsident Landolt dazu: „Wir sind gezwungen, uns in Bezug auf den CEV Viertelfinal mit einer ausserordentlichen Anfrage an unsere Sponsoren zu wenden.“ Einige hätten bereits vorgängig signalisiert, dass dies auf Verständnis stossen würde, so Martin Landolt hoffnungsvoll.






























































































