Freitag, 3. November 2017; 06:58
NLA

Der Amriswiler Thomas Brändli ist jetzt Gegner von Amriswil

Von: Köbi Hefti

Auf Biogas Volley Näfels warten in der Doppelrunde vom Wochenende schwierige Bewährungsproben mit zwei Auswärtsspielen in Amriswil und Luzern.


Lange ist es her, seit Biogas Volley Näfels letztmals gegen den Meister der beiden letzten Jahre und amtierenden Cupholder Volley Amriswil gewinnen konnte. Dies war am Valentinstag 2016 im dramatischen und hochstehenden Cup-Halbfinal im Tellenfeld, als Näfels nach 137 Minuten das Tie-break mit 15:13 für sich entschied. Am Samstag hat das Team von Dalibor Polak Näfels eine neue Chance um die klare Nummer Eins im Schweizer Herrenvolleyball zu prüfen. Auch wenn den Thurgauern der Start in die Meisterschaft nicht optimal gelang, am Samstag sind sie im Ostschweizer-Derby der Favorit.

Nur zu gerne würde das Polak-Team in Amriswil wieder einmal ein Ausrufezeichen setzen und die zehnte Niederlage in Folge in Meisterschaft und Cup gegen diesen Gegner verhindern. Wer weiss, vielleicht hilft dabei der eine oder andere Tipp von Thomas Brändli, dem neuen Näfelser Mittelblocker, der während der letzten vier Jahre bei Volley Amriswil spielte.

Die Rückkehr in die Heimat
Für den Thurgauer Thomas Brändli ist die Rückkehr ins Tellenfeld mit Näfels etwas Spezielles. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Ostschweizer Teams im Supercup war für ihn noch komisch. Diesmal ist es aber anders. „Ich habe ein positives Gefühl. Es wird aber schon sehr speziell sein in weiss-grün aufzulaufen. Aber ich freue mich auf den Match und darauf all jene Menschen zu sehen, welche ich vermisse“, so Thomas Brändli. Im Gespräch kommt bei ihm gar etwas Sehnsucht nach seiner Heimat auf. Er schildert: „Ich bin Thurgauer, bin dort vernetzt. Ein Brändli gehört normalerweise in den Thurgau, jetzt bin ich aber im Glarnerland und das ist richtig so.“ Entsprechend denkt er, dass sein Empfang in Amriswil herzlich sein wird. Sein Abschied in Amriswil sei positiv und frei von Nebengeräuschen gewesen, was er sehr geschätzt hätte, begründet er. Zum Spiel selber sagt er: „Das wird der erste richtig grosse Test sein für uns. Amriswil ist eine echte Knacknuss. Ich erwarte ein emotionsgeladenes und intensives Spiel.“

Starke Spieler gingen und kamen
Amriswil wurden in allen Vorschauen als der Topfavorit auf den Meistertitel bezeichnet. Auf den Aussenpositionen kamen mit Jovan Djokic (SUI) und Hugo Hamacher (BRA) zwei neue und ebenso starke Spieler zu Amriswil, wie es Prével und Fellay waren. Entsprechend schätzt Thomas Brändli Amriswil im Vergleich zur letzten Saison ähnlich stark ein. Trotzdem sagt er: „Das Ziel muss immer der Sieg sein.“ Doch er weiss, dass dafür im Vergleich zum Supercup eine klare Leistungssteigerung seines Teams vor allem beim Service zwingend ist und ergänzt: „Wenn wir derart super servieren wie gegen Einsiedeln haben wir eine gute Chance auch beim Meister eine gute Falle zu machen.“

Qualifikation: 5. Spieltag

Volley Amriswil - Biogas Volley Näfels

Sporthalle Tellenfeld, Amriswil, Samstag, 4. November 2017, 17:00 h


Qualifikation: 6. Spieltag

Volley Luzern - Biogas Volley Näfels

Bahnhofhalle, Luzern, Samstag, 5. November 2017, 17:00 h

 

Thomas Brändli: Der Thurgauer in den Diensten von Näfels

Markenzeichen: Thomas Zeremoniell beim Service

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