Dank Schönenwerd doch noch Lausanne im Final
Im Spiel um Bronze trifft Biogas Volley Näfels, dass die Partie gegen Einsiedeln mit 3:1 gewinnen konnte, nun auf den letztjährigen Finalisten Lugano
Da sich Amriswil die Finalteilnahme bereits mit dem Derby-Sieg am Mittwoch gegen Näfels sicherte, geriet ihre Partie im Waadtland im Nachhinein noch zur Hauptprobe für den Final. Dass diese missglückt ist, muss Amriswil nicht gross kümmern – da der Finalrunden- Sieger in Lausanne nicht mit letzter Konsequenz agierte, hat man gegenüber dem Finalgegner zumindest nicht alle Karten aufgedeckt.
Die schier unglaubliche Wende im Fernduell zwischen Lugano und Lausanne, den beiden Vorjahres-Finalisten, zeichnete sich nicht von Beginn weg ab. Die Tessiner gewannen nämlich den ersten Satz bei Schönenwerd ebenso recht sicher wie Amriswil den ersten Durchgang bei den Waadtländern. Doch in der Folge kippten auch beide Partien praktisch gleichzeitig auf die andere Seite: Die Solothurner gewannen nämlich die Sätze 2 und 3 mit 25:20 und sogar 25:17, Lausanne holte sich den zweiten nach drei vergebenen Satzbällen doch noch mit 25:23 und schoss die Thurgauer danach gleich mit 25:10 ab.
Damit war für eine spannende «Finalissima » gesorgt, wobei sich die endgültige Wende zugunsten von Lausanne schon bald einmal abzeichnete. Um 19.15 Uhr stand es in Däniken 9:7 für Schönenwerd und in der Romandie 12:9 für den LUC. Zehn Minuten später hatten die Solothurner auf 16:12 erhöht und Lausanne sogar auf 18:13. Um 19.30 Uhr dann war Schönenwerd gegen Lugano bereits auf 21:14 davon gezogen. Die Waadtländer dagegen konnten sich mit ihrer 21:17-Führung noch nicht endgültig in Sicherheit wiegen. Weitere knapp fünf Minuten später stand der sensationelle
Schönenwerd-Sieg beim Karriereabschluss von Jan Schnyder und Marco Heimgartner aber endgültig fest, und nur wenige Sekunden später sicherte sich Lausanne gleich mit dem ersten Matchball die erneute, aber bereits verpasst geglaubte Final-Qualfikation.
Näfels, das seine Final-Ambitionen mit bloss einem Sieg in den vier letzten Partien verspielt hat, blieb gegen Einsiedeln auch im vierten Spiel dieser Saison siegreich und hielt sich mit dem zweiten 3:1-Heimsieg auch für die beiden Punktverluste in den Auswärtspartien schadlos. Die Schwyzer gewannen zwar den ersten Satz in der Verlängerung 28:26, doch danach übernahm das favorisierte Heimteam resolut und erfolgreich das Kommando.
Den Glarnern bietet sich nach dem Cupfinal am kommenden Samstag gegen Lausanne in einer Bestof- 3-Serie gegen Lugano eine weitere Medaillenchance.



























































































