Cupfinal 2012: Die grosse Einigkeit über die entscheidenden Punkte
Amriswil war sehr gut auf Näfels eingestellt und holte sich so zum dritten Mal den Cup. Sowohl die beiden Captains wie auch die Coaches attestierten dem Amriswiler Block Höchstnoten.
Die Spielanalyse während der Pressekonferenz war ganz im Gegensatz zum Spiel nicht sehr spannend. Die Kommentare der Beteiligten ähnelten sich sehr.
Thomy Büsser sieht den Grund für die Niederlage am Anfang des Spiels|: "Wir haben das Spiel in den beiden ersten Sätzen verloren, als es sehr knapp war. Da haben wir nicht clever gespielt. Dies war schließlich entscheidend." Coach Kalny präzisierte und führte die folgende Gründe auf für diese Niederlage auf: "In den beiden ersten Sätzen machten wir zu viele unnötige Fehler, hatten im Angriff nicht die nötige Durchschlagskraft. In Satz eins und zwei machten wir am Ende jeweils zwei Fehler, das war letztlich die Entscheidung in diesem Cupfinal." Die Enttäuschung bei SEAT Volley Näfels und besonders bei Matus Kalny war sehr gross. Er wollte diesen Kübel unbedingt ins Glarnerland bringen. Ganz anders war nach dem dritten Cupsieg die Gemütslage die bei Amriswil.
Soviele Blocks in einem Satz wie sonst in einem ganzen Spiel.
Der Jubel der Thurgauer nach dem Schlusspfiff kannte keine Grenzen. Spieler, Fans und Betreuer waren ganz aus dem Häuschen. Auch Captain Marco Bär strahlte in der Pressekonferenz. "Wieder einmal gewonnen - endlich", eröffnete er seine Analyse. Auch er bestätigte die Aussagen der Glarner: "Näfels machte im Angriff zu viele Eigenfehler, aber wir waren auch extrem gut eingestellt auf das Spiel von Set Volley Näfels. Im ersten Satz waren wir beim Blocken so erfolgreich wie sonst in einem ganzen Spiel." Diese erfolgreiche Blockarbeit hinterliess bei den Angreifern Polak, Pulko und Co. Spuren. Sie konnten ihre Angriffe zu selten in Punkte umsetzen. Bär weiter: "Wir blockten den normalen Angriffsball der Näfelser, sie mussten ihre Angriffe deshalb ändern um am Block vorbeizukommen, doch dadurch passierten ihnen dann die Fehler. Zwar war auch Näfels in der Defensive stark, dies führte zu den vielen und für die Zuschauer attraktiven Ballwechseln. Auch in diesen Situationen waren wir aber weniger fehlerhaft als unser Gegner."
Betellos Stolz auf sein Team
Der zum Cheftrainer avancierte Dario Betello von Amriswil sieht noch einen weiteren Grund für den Sieg seines Teams: "Wir haben mit vielen Spielerwechsel das Niveau hoch halten können. Alle neu eingewechselten Spieler brachten neue Energie ins Spiel." Dabei wies er auch darauf hin, dass alle seine Spieler diese Rochanden akzeptierten und so Amriswil auch als Team, bei dem alle Akteure im Einsatz standen, überzeugte. Dass dies so ist, darf er durchaus auch als seinen Verdienst betrachten.



























































































