Chênois schon im Playoff-Viertelfinal out - Sursee, Amriswil und LUC mit 2:0 im Playoff-Halbfinale !
Nun hat's Chênois nach dem Cup-Out gegen Näfels vor zehn Tagen in der Meisterschaft noch bitterer erwischt: Nach der 2:3-Heimniederlage im ersten Playoff-Viertelfinalspiel vom letzten Wochenende gegen den VBC Raiffeisen Sursee waren die Genfer im zweiten Spiel in Sursee nicht mehr zu einer Resultatkorrektur fähig und verloren gegen die Luzerner erneut - diesmal mit 1:3. Damit stehen sensationellerweise die Innerschweizer anstelle der Genfer im Playoff-Halbfinal, in welchem diese auf den TV Amriswil treffen werden. Die Thurgauer liessen im Gegensatz zum Cuphalbfinale im Tessin nichts mehr anbrennen, siegten mit 3:1 und in der Best-of-3-Serie mit 2:0. Auch LUC setzte sich als Favorit in der Serie Vierter gegen Fünfter gegen SWICA Volley Münsingen mit 3:2 in der zweiten Begegnung und damit in der Serie mit 2:0 durch. Näfels hat am Donnerstagabend gegen Andwil-Arnegg die erste von zwei Möglichkeiten, das Halbfinalticket ebenfalls zu lösen. (bm.)
SI-Meldung vom 24./25.01.2007 - Titelverteidiger Chênois schied nach der zweiten Niederlage gegen Sursee völlig überraschend bereits in den Playoff-Viertelfinals aus dem Meisterrennen aus. Nebst den Innerschweizern haben auch Amriswil und Lausanne die Halbfinals erreicht.
Das frühe Scheitern von Chênois, dem Double-Gewinner der letzten Saison, stellt eine der grössten Überraschungen der letzten Jahre dar. Die Genfer gewannen in Sursee zwar den ersten Satz 25:16, schienen aber trotzdem nie an ihre Chance zu glauben. Ganz anders das Team von Trainer Dusan Jarotta, das wie schon am letzten Samstag erneut über sich hinaus wuchs und den trotz verletzungsbedingter Absenzen an sich übermächtigen Gegner zum zweiten Mal in die Knie zwang.
Das nach der überraschenden Niederlage im Cup-Halbfinal am letzten Sonntag verunsicherte Amriswil tat sich in Lugano erneut sehr schwer. Die stärker besetzten Thurgauer glichen zwar den 0:1-Satzrückstand vorerst postwendend wieder aus, verpassten es aber in der Folge immer wieder, ihre Überlegenheit auch resultatmässig umzusetzen. So blieb Lugano bis zuletzt dran, und wäre dem Heimteam ein weitere Satzgewinn gelungen, hätte es für Amriswil durchaus eine weitere negative Überraschung absetzen können.
Aufsteiger Münsingen überraschte einmal mehr positiv und war vor gut 500 Zuschauern nahe dran, gegen Lausanne eine dritte Partie zu erzwingen. Die Berner lagen zweimal mit einem Satz voraus und konnten selbst im Tiebreak bis zuletzt auf eine weitere Überraschung hoffen. Nach fast zwei Stunden Spielzeit entschieden schliesslich zwei Eigenfehler des Heimteams die Partie zu Gunsten der hart geforderten Waadtländer.
Das weitere Programm:
Samstag, 27. Januar. Ev. 3. Runde: Näfels - Andwil-Arnegg (18.00). -- Halbfinals (best of 5; 3./4., 7./8. und 10. sowie ev. 14./15. und 17./18. Februar).
Playoffs: Näfels/Andwil-Arnegg - Lausanne und Amriswil - Sursee. --
Playouts: Münsingen - Andwil-Arnegg/Näfels und Chênois - Lugano. Die Sieger dieser beiden Serien spielen um die Klassierung um den 5. und 6. Platz. Die Verlierer spielen gegen den Abstieg in einer Best-of-five Serie.



























































































