CEV-Cup in Anhovo (SLO): SEAT Volley Näfels vs Hva Amsterdam 3:0 (25:21, 25:17, 25:17)
Seat Volley Näfels ist der Start ins CEV-Turnier in Slowenien sehr gut gelungen. Die Glarner schlugen das Team von HvA Amsterdam klar mit 3:0. Nach dem Gewinn des umkämpften Startsatzes liess Näfels dem Gegner in den Sätzen zwei und drei keine Chance und siegte klar.
Die Spieler von Näfels wirkten schon vor dem Spiel sehr konzentriert. Und so begannen sie auch das Spiel. Aber auch das Uni Team aus Amsterdam spielte zu Beginn stark. Sie liessen sich von der schnellen 3:0 Führung von Näfels nicht aus dem Konzept bringen. Genauso wie die Glarner blieben auch die Holländer zu Beginn des Spiels praktisch fehlerfrei. Beim ersten technischen Timeout führte Seat Volley immer noch mit 8:5. Nur wenig später stand es aber nach zwei erfolgreichen Blockaktionen von Amsterdam 11:11 ausgeglichen. Das Spiel war weiterhin auf einem sehr guten Niveau und spannend. Beidseits waren die Angriffe erfolgreicher als die Abwehraktionen. So ging es weiter bis zum 18:18. Dann kam die Minute von Mittelangreifer Marcus Osias. Mit drei Punkten in Serie leitete er die Entscheidung in diesem Satz ein. Mit einwandfreiem Sideoutspiel und einem Servicewinner von Passeur Bär ging der erste Satz mit 25:21 an Näfels.
Näfels spielt stark auf
Eine Gala von Rafa zu Beginn des zweiten Satzes führte zu einer komfortablen 7:3 Führung. Doch dieser Vorsprung schien die Glarner nicht unbedingt zu beflügeln. Einige Fehler, vor allem beim Service, schlichen sich in das Spiel von Näfels ein. Zudem mangelte zeitweise auch die Effizienz im Angriff. So kam es, dass die bereits arg im Rückstand liegenden Amsterdamer sich nochmals auffangen und zum 13:13 ausgleichen konnten. Trainer Serramalera setzte diesem nachlässigen Spiel von Näfels mit einem Timeout aber ein Ende. Fortan agierte nur noch ein Team und das war Näfels. HvA Amsterdam war nur noch in der Lage zu reagieren. Sie reihten am Ende fast Fehler an Fehler und machten es so dem Gegner sehr einfach. Näfels brachte Punkt um Punkt ins Trockene. Bis zum Satzende buchten bei Näfels alle Spieler regelmässig, während die Holländer nach dem 13:13 nur noch einen einzigen Angriff erfolgreich abschliessen konnten. Mit 25:17 ging dieser Satz sehr klar an Seat Volley Näfels.
Amsterdams fehlende Erfahrung
Zu Beginn des dritten Umgangs leisteten sich beide Teams zahlreiche Fehler. Bei Näfels waren es vor allem die Services, die zu Fehlern führten, während bei Amsterdam fast nichts mehr zusammenpasste. Zum Glück war aber Seat Volley Näfels jenes Team, das den Schalter drehen konnte und wieder ins Spiel fand. 8:4, 16:10 und am Ende 25:17 war das eindeutige Verdikt auch in diesem Satz. Damit gewann Näfels erstmals das Spiel 3:0 und darf weiterhin auf den Turniersieg hoffen.
Trainer Serramalera mass vor allem dem Gewinn des ersten Satz eine grosse Bedeutung zu: "Das war die Vorentscheidung in diesem Spiel für uns. Das Team von Amsterdam ist sehr jung. Es fehlt ihnen die Erfahrung und die mentale Stärke und so waren sie nach dem ersten Satz nicht fähig zu reagieren."
Bestes Saisonspiel von Captain Rafa
Captain Rafa, der sein bestes Spiel dieser Saison zeigte, war sehr happy: "Heute bin ich sehr zufrieden mit dem Team, aber auch mit meiner Leistung. Aber morgen gegen das einheimische Team werden wir noch besser spielen, beim Service, im Angriff, am Block und in der Annahme", versprach er.
Folgt nun der 2. Sieg?
Nach diesem Sieg – es war der erste im Europacup gegen ein Team aus den Niederlanden - sind die Chancen von Seat Volley Näfels weiterhin intakt, um das Turnier der 2. Runde des CEV-Cups in Slowenien zu gewinnen und sich gegen das grosse italienische Team Piacenza für die Achtelfinals zu qualifizieren. Dazu sind im Spiel von heute Abend allerdings erneut eine tadellose Leistung und ein Sieg nötig.



























































































