Captain Dan Alexander will seinem Team ein Vorbild sein
Captain Dan Alexander blickt mit viel Zuversicht auf das happige Wochenende von Biogas Volley Näfels. Heute Freitag reisen die Glarner zum Abschluss der Hinrunde nach Genf zu Chênois. Am Sonntag folgt der Cup-Knüller in Lugano im 1/8-Final des Volley Cups.
Der Kalifornier Dan Alexander spielt seine zweite Saison bei Näfels. Er begründet seine Rückkehr ins Glarnerland: „Ich hatte letztes Jahr eine gute Zeit hier in Näfels. Es gefällt mir hier zu spielen. Das Team ist sehr, sehr gut und der ganze Betreuerstab ist sehr motiviert. Ich suchte deshalb nicht gross Kontakte zu anderen Vereinen, denn ich wollte wieder zu Näfels.“ Ein weiterer gewichtiger Grund für seine Rückkehr war auch die Teilnahme am CEV-Cup. Dies habe ihn begeistert, da er dadurch erstmals in einem internationalen Wettbewerb mitspielen konnte, ergänzt der Amerikaner.
Die Weckrufe des Dan
Dan Alexander ist seit diesem Jahr auch der Captain von Biogas Volley Näfels. Diese Nomination sei eine ganz grosse Ehre für ihn und habe ihn überrascht, da einige Spieler schon viel länger bei Näfels seien als er. Mit seiner kämpferischen Einstellung und dem unbedingten Siegeswillen ist Alexander für dieses Amt prädestiniert. Dazu brennt in ihm das Volleyball-Feuer. Dies spürt man auch, wenn man mit ihm spricht und er loslegt wie die Feuerwehr. Er selber sagt über sich: „Als Captain will ich das Vorbild sein und so meine Mitspieler mitreissen und stetig weiterbringen. Und wenn es einmal nicht gut läuft, dann ist es meine Aufgabe das Team zu motivieren um wieder auf den gewohnten Level zurückzukommen.“ Dass er aber auch einmal laut werden kann, sich wenig begeistert über die Leistung des ganzen Teams äussert, sei als Weckruf für das ganze Team zu verstehen, erklärt er seine energiegeladenen Ansprachen wie beispielsweise am letzten Samstag in Einsiedeln.
Familie Volley Näfels
In der Schweiz zu sein gefällt ihm sehr gut. Im Vergleich zu Schweden, wo er vorher spielte, lobt er das Wetter. Ihm gefallen auch die Leute, diese seien sehr hilfsbereit, so zum Beispiel im Restaurant, wenn er die Speisekarte nicht verstehe, sagt er. Sehr positiv erwähnt er das sehr gute Verhältnis innerhalb des Vereins: „Das ist wie eine zweite Familie für mich“ und nennt speziell Trainer Polak und Familie Gygli, welche für das gute Wohlbefinden sorgen in sportlicher und sozialer Hinsicht.
Etwas schwerer fällt es ihm acht Monate von Zuhause weg zu sein. „Das ist eine lange Zeit und manchmal kommt schon etwas Heimweh auf. Wegen der Zeitverschiebung von 9 Stunden ist es auch nicht so einfach mit seiner Familie zu sprechen“, äussert er sich und ergänzt dann lachend: „Das Wetter daheim in San Bernardino ist perfekt, noch viel besser als hier.“
Gesundheitlich ist Dan Alexander derzeit etwas angeschlagen, seine Hüfte und der untere Rückenbereich machen Probleme. So musste er einige Tage pausieren. Eine solche Situation ist für ihn neu, denn bisher war er immer fit und einsatzbereit. Aber er ist zuversichtlich, denkt, dass er am Wochenende wieder im Einsatz sein wird. Dafür wird auch Masseur Stadelmann sorgen, der von ihm sehr gelobt wird.
Cup-Schlacht in Lugano am Sonntag
Dan Alexander will auch in diesem Jahr mit seinem Team Erfolg haben. Mit einem Strahlen im Gesicht weist er darauf hin, dass sich sein Team in dieser Saison von Spiel zu Spiel steigerte. „Wir wollen den Cup verteidigen, aber auch den Play-off Final erreichen“, gibt er zu Protokoll. Auf dem Weg zur erfolgreichen Cup-Verteidigung wartet am Sonntag ein ganz schwerer Brocken auf Näfels. Im Tessin kommt es zur Revanche des letztjährigen Finals gegen Lugano. „Das wird eine richtige Cup-Schlacht“, ist der Captain überzeugt und ergänzt: „Wir sind bereit, das ist keine Frage. Aber Lugano will sich unbedingt revanchieren, haben wir ihnen doch letztes Jahr mit unser Sieg im Cup-Final die perfekte Saison vermasselt.“ Dan Alexander ist aber überzeugt, dass Näfels siegen wird, falls es seinem Team gelingt das Spiel von A-Z mit der richtigen Einstellung, tollem Kampfgeist und voll konzentriert durchzuziehen.
Heute in Genf zu Gast
Auf die Frage, ob die Mannschaft heute Abend im Spiel in Genf gegen Chênois mit dem Kopf nicht schon an den bevorstehenden Cup-Knüller denke, erwidert Dan Alexander energisch. „Wir wollen drei Punkte, wie in jedem Meisterschaftsspiel, das ist völlig klar. Chênois ist ein gutes Team, das uns motiviert gut zu spielen. Wir sind bereit.“
Meisterschaft 9. Qualifikationsrunde:
Chênois Genève Volleyball – Biogas Volley Näfels
Centre Sportif Sous-Moulin, Thônex, Freitag, 12. Dez. 2014, 20 :00 h
Volley Cup 1/8 Final
#Dragons Lugano – Biogas Volley Näfels
Palestra Palamondo, Cadempino, Sonntag, 14. Dez. 2014, 18:00 h



























































































