Biogas Volley Näfels verstärkt sich um die Chancen auf den Play-off Final zu erhöhen
Biogas Volley Näfels hat sich vor dem heutigen Spiel gegen Chênois Genève Volleyball verstärkt. Mit Steve Gotch stösst eine zusätzlicher Annahmespieler zum Team. Der Kanadier soll dafür sorgen, dass der Kampfgeist bei den Glarnern wieder geweckt wird.
Wenn Biogas Volley Näfels heute am frühen Abend in Thônex gegen Chênois Genève Volleyball antritt, wird ein neues Gesicht in den Reihen von Näfels zu sehen sein. Steve Gotch, der Kanadier stiess diese Woche zu Näfels und soll die Glarner verstärken. Der Vorstand entschied sich zu diesem Schritt, da die bisherigen Leistungen des NLA Teams oft enttäuschten, einzelne Spieler und das Team die Erwartungen nicht erfüllten. Kurz gesagt: Der Vorstand ist bisher mit dem Gezeigten nicht zufrieden. Teammanager Ruedi Gygli meint dazu weiter: „Wir sind der Meinung, dass das NLA-Team etwas wenig Biss hat und wir Mühe hätten mit dieser Mannschaft den Play-off Final zu erreichen. Dies haben wir auch mit Trainer Dalibor Polak besprochen, der ebenfalls enttäuscht ist, hauptsächlich wegen des mangelnden Kampfgeistes.“
Vom Gegner zum Mitspieler
Näfels suchte deshalb einen Spieler, der einerseits ins Budget passt und anderseits Erfahrung und Qualität mitbringt. Bewerber gab es viele. Am Ende entschied man sich für Steve Gotch, den 30-jährigen und 1.93 Meter grossen Annahmespieler. Da der Kanadier Gotch auch einen italienischen Pass besitzt, gab es keine Schwierigkeiten mit der Arbeitsbewilligung. Zudem kennt man ihn, war er doch in der vergangenen Saison noch bei Pallavolo Lugano tätig. Heuer spielte er in Rumänien bei Tomis Constanza auch in der Champions League – dort unter anderem auch gegen die #Dragons Lugano. Vor Weihnachten löste er seinen Vertrag wegen ausstehender Lohnzahlungen aber auf. Er freut sich nun auf Näfels und sagt, dass er Biss habe Lugano den Titel wegzuschnappen.
Klare Situation für Fabian Martinez
Der Teammanager glaubt, dass mit dem Zuzug von Steve Gotch der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams deutlich verschärft wird. Die bisherigen Annahmespieler müssen fortan um jeden Einsatz kämpfen, und so dürfte auch die Kampfbereitschaft der ganzen Mannschaft besser werden.
Zudem wollte man mit dieser Verpflichtung auch die Position von Fabian Martinez klären. Er soll in Zukunft primär als Diagonalangreifer trainieren und spielen. Der Venezolaner wusste bisher nie recht, ob er als Annahmespieler oder Diagonalangreifer zum Einsatz kommen würde, was bei ihm eine gewisse Unsicherheit auslöste. Da mit Steve Gotch Näfels neben Bruno, Friend und Wunderle nun vier Spieler auf Annahme/Aussen zu Verfügung, kann sich Martinez voll auf seine Stärke, das Angreifen auf der Diagonalen, konzentrieren. Zudem stehen Näfels mit ihm und Zlatko Pulko ab sofort zwei hervorragende Angreifer auf dieser Position zur Verfügung. Und wie bei der Annahme verschärft sich auch hier damit die Konkurrenzsituation.
Drei Punkte – ein Muss
Heute Abend in Genf muss Näfels vermutlich noch ohne Steve Gotch antreten, da nicht alle Formalitäten unter Dach und Fach sind. Näfels ist aber auch so gegen Chênois der eindeutige Favorit. Ein Sieg mit drei Punkten gegen die Romands, welche bisher erst sieben Punkte gewannen und zusammen mit Luzern und Jona punktgleich am Tabellenende liegen ist ein Muss.
Qualifikation 13. Spieltag:
Chênois Genève Volleyball - Biogas Volley Näfels
Centre Sportif Sous-Moulin, Thônex, Samstag, 17. Januar 2016, 18:00 h



























































































