Beginn der Serie mit Testspielen
Mit einem sehr schmalen Kader fuhr die Mannschaft von SEAT Volley Näfels am Sonntag früh nach Basel um im benachbarten Frankreich, in St. Louis, weitere drei Testspiele auszutragen. Dabei wurden, anders als in früheren Jahren, auch die Ersatzspieler eingesetzt und diese dankten es mit vollem Einsatz. Noch ist es zu früh um über das wirkliche Spielvolumen etwas sagen zu können.
Bild: rkk-Auch Junior Severin Pfister kam am Sonntag zu seinem ersten Einsatz mit dem Fanionteam von SEAT Volley Näfels.
Eines kann man ganz sicher sagen, sämtliche Spieler waren voll motiviert und haben sich fast bis zum umfallen eingesetzt. Schliesslich wurden in zwei Tagen insgesamt 16 Sätze gespielt und das ist zum jetzigen Zeitpunkt mit dem sehr intensiven Krafttraining bestimmt eine geladene Packung an Leistung. Entsprechend müde waren denn auch alle am Sonntag abend und dankten es Trainer Bolle, dass ihnen dieser am Montag einen freien Tag gewährte.
Spielerisch sah man eine Mannschaft, welche noch ganz am Anfang ihres Aufbaus steht. Von top bis flop war alles enthalten. Die Leistungsschwankungen bei den meisten Spielern waren von einem Spiel zum andern noch ungewöhnlich hoch. Das Zusammenspiel war oft von Improvisation geprägt. Durch die zeitweise noch sehr unregelmässigen Annahmen, absolvierte Passeur Bedrac ein intensives Lauftraining auf dem Feld und darunter litt natürlich sowohl die Präzision wie auch das Spieltempo. Ihm kann man unter diesen Umständen keinen Vorwurf machen, wie eigentlich niemandem. Zu unterschiedlich ist auch der Formstand jedes einzelnen Spielers. Das Aufbautraining im Kraftraum sollte die Basis geben für die ganze, lange Saison nachher. "Eigentlich würde ich gerne einen längeren Aufbau betreiben," meint Trainer Bolle, aber dazu fehle ganz einfach die Zeit. Die ausländischen Gegner stehen alle schon gute drei Wochen länger im gemeinsamen Training und sind auch deshalb schon um einiges weiter.
Wo der Trainer keine Abstriche duldete war beim Einsatz und der Motivation. Es ist seine Aufgabe hier auch mal Klartext zu reden, wenn er feststellt, dass hier die Leistung zu wünschen übrig lässt. Fehler haben im Moment noch überhaupt keine Konsequenzen und so passierten diese oft und meist aufgrund der fehlenden Abstimmung. Aber die Spielfreude war jedem einzelnen deutlich anzusehen. Die Spiele entschädigen für das harte Training.
Nach der Erfahrung gegen St. Louis, Chaumont und Lausanne UC folgt ab heute wieder intensives Training mit insgesamt neun Einheiten bis am Freitag. Am Samstag und Sonntag folgt der Einsatz am Lugano Cup 07. An diesem nehmen ausser dem Gastgeber PV Lugano und SEAT Volley Näfels ausserdem noch Chênois, Bühl (De) sowie Cantù und Bergamo (Ita) teil.
Heute stösst auch Andy Sutter zur Mannschaft. Er verbrachte eine Woche Erholungsferien in den Bergen. Sein Bruder Roman verletzte sich leider an der U-21 WM in Modena am Fuss. Möglicherweise ist er aber ab Donnerstag auch wieder im Einsatz.



























































































