Axpo Volley Näfels unterliegt im Supercup
Gegen Volley Amriswil zeigen die Glarner ihr Potenzial zu spät.
von Köbi Hefti
In der Pause nach dem zweiten Satz waren die Spieler von Axpo Volley Näfels sauer. Drei Satzbälle in Folge hatten sie im Supercup gegen Amriswil vergeben. Doch Trainer Ignacio Verdi sah das etwas anders: «Das Problem waren nicht die drei vergebenen Satzbälle. Wir haben eineinhalb Sätze verschenkt.»
Verdi hatte seiner jungen Mannschaft vor dem Final mitgegeben, ohne Druck zu spielen und diesen besonderen Anlass zu geniessen. Doch das gelang dem Team zunächst nicht. «Die Atmosphäre war wunderschön, die Voraussetzungen waren grossartig. Und trotzdem konnten wir das Spiel nicht von Beginn an geniessen», so der Coach.
Tatsächlich hatte Näfels zunächst kaum ins Spiel gefunden. «Wir waren bloss dabei, damit Amriswil seine Party feiern konnte», sagte Verdi. Dass es auch anders ging, bewies sein Team im zweiten Satz. Aus einem 8:14-Rückstand erkämpften sich die Glarner drei Satzbälle, konnten aber keinen nutzen. «Im zweiten und dritten Satz haben wir auf einem unglaublich hohen Niveau gespielt», lobte Verdi. Doch seine junge Mannschaft müsse noch reifer werden. Näfels verlor den Supercup vor knapp 2000 Zuschauern mit 0:3 (18:25, 24:26, 23:25). Für Verdi war der Sieg der Thurgauer verdient: «Amriswil ist die beste Mannschaft der Schweiz. Darüber gibt es keine Diskussion.»





























































































