Auch Lausanne UC viel zu stark für Näfels
Biogas Volley Näfels hat gegen Lausanne UC keine Chance und verliert das Spiel mit 0:3 (20.25, 17:25, 18:25). Die Partie wurde auf einem bescheidenen Niveau ausgetragen.
Näfels knüpfte praktisch nahtlos an die Leistungen der letzten Spiele an. Es wirkte saft- und kraftlos und war nur ein Schatten seiner selbst. Das Spiel glich eher einem Trauerspiel vor einer mageren Kulisse. Bei Näfels‘ Akteuren hatten die letzten Niederlagen tiefe Wunden hinterlassen. Vorsicht, ja gar Angst waren deutlich spürbarer als Siegeshunger. So konnte die Polak-Truppe den Weg unter die Dusche so schnell antreten wie schon lange nicht mehr, war doch das Spiel nach fünf Viertelstunden – Pausen eingerechnet – schon gelaufen.
Machtlos gegen Pablos Geschosse
Den ersten Punkt im ersten Satz holte sich zwar Näfels durch Passeur Gygli, welcher den zweiten Ball unerreichbar für LUC versenkte. Wenig später folgte ein herrlicher Dreierblock zum Punktgewinn. So keimte leise Hoffnung, dass Näfels den Tritt wieder gefunden hat. Doch nur zwei Minuten später war diese Hoffnung verloren. Mit 8:4 und 16:12 lagen die die Platzherren unbedrängt in Führung. Dabei profitierten sie einmal mehr von den hervorragenden Services ihres Topscorers Pablo Cerqeuira. Am Ende hiess es 25:20 für LUC. Bemerkenswert in diesem Satz war, dass Daniel Werner sein Comeback in der ersten Mannschaft gab um die Annahme zu stabilisieren.
Hohe Bälle – kein Fall für Näfels
Der zweite und dritte Umgang bestätigen das Bild des Startsatzes. Die Glarner waren leblos, agierten ohne Überzeugung und griffen entsprechend harmlos an. Zwar hielten sie bis zum 11:11 noch mit, ehe erneut fünf Servicegeschosse des LUC Topscorers auch diesen Satz entschieden. Lausanne dominierte mit 25:17 Satz 2. Im dritten Satz versuchte es Polak mit Milanez als Zuspieler, doch auch der Brasilianer konnte das Feuer nicht entfachen, gleich war es bereits Fabian Martinez gegangen, der für Bittner im zweiten Satz ins Spiel kam. Was auch immer Polak versuchte, es funktionierte nicht. Der Trainer weiss nicht, weshalb seine Spieler in den Ernstkämpfen ihre Leistung nicht abrufen können und erklärt. „Wir haben diese Woche sehr hart trainiert. Das Training verlief gut und wir spielten mit Freude und auch gut. Doch heute im Spiel war es wieder ganz anders.“ So wurde auch der dritte Satz wie das ganze Spiel eine überaus leichte Beute für Lausanne UC, dies obwohl auch die Waadtländer weit weg von ihrer Bestleistung spielten. Für Captain Büsser war es sehr schwierig eine Erklärung zu finden. Er sieht aber trotzdem einen Schlüsselpunkt: „Eines unserer Probleme waren die starken Services von LUC. Unsere Annahme kam nicht und so konnten wir nicht schnell spielen sondern mussten mit hohen Bällen operieren, aber dies klappt derzeit bei uns überhaupt nicht.“
Matchtelegramm
7. Play-off-Runde:
Lausanne UC Volleyball - Biogas Volley Näfels 3:0 (25:20, 25:17, 25:18)
Centre Sportif Unil SOS II Dorigny, Lausanne, 12. März 2014, 20:00,
Spieldauer 70 Minuten
Zuschauer: 100
Lausanne UC Volleyball
Starformation: Julien Carrel (Passeur, Captain), Vautier (Libero), Vadeleux, Cerqueira, Seifert, Larry Carrel, Djokic;
Baldy, Chandon
Trainer: Georges-André Carrel
Biogas Volley Näfels:
Startformation: Gygli (Passeur), Sutter (Libero), Bittner, Pulko, Alexander, Nico Beeler, Ehrat;
Büsser (Captain), Milanez (Passeur), Martinez, Werner
Trainer: Dalibor Polak
Schiedrichter: Weinberger Philippe, Sanapo Alfio



























































































