Samstag, 10. März 2018; 08:07
NLA

Souveräne Näfelser schlagen Luzern klar

Von: Köbi Hefti

Biogas Volley Näfels hat den ersten Schritt gemacht um die Qualifikation auf dem ersten Rang zu beenden. 3:0 schlagen die Glarner Volley Luzern.


Es war ein perfekter Beginn für Näfels im ersten Satz. Starke Blocks liessen Luzerns Angreifer lange Zeit verzweifeln. 8:3 und 16:8 führte Näfels bei den Time-outs. Während alle Glarner Angreifer punkteten, war bei Luzern anfänglich nur deren Topskorer Brzakovic erfolgreich. Gegen Satzende glich sich das Geschehen aus. Näfels verteidigte seinen Vorsprung aber routiniert und gewann Satz 1 mit 25:18.


Im zweiten Satz versuchte Luzerns Coach Lauren Bertolacci mit einem Wechsel des Passeurs ihrem Team neue Impulse zu verleihen. Dies gelang zwar erst nach einigen Bällen, als Näfels bereits 5:2 führte. Doch dann fingen sich die Innerschweizer und kamen bis auf 13:13 heran. Ein Einhandpass von Mittelblocker Brändli, abgeschlossen von Konrad Formela, gefolgt von einem Fehlangriff des Luzerner Topskorers und ein Einerblock von Marc Walzer waren anschliessend für diesen Satz wegweisend, ja gar vorentscheidend. Näfels gab den Vorsprung nie mehr ganz aus der Hand. Mit zwei Angriffen von Kuba und Roos sicherte sich Biogas Volley Näfels den Satz mit 25:21.


Best Player Kai Aebli
Im dritten Umgang setzte Dalibor Polak mit Ehrat und Martinez zwei neue Spieler ein. Und wie schon oft in dieser Saison sorgte Topskorer Martinez früh im Satz für die Differenz. Seine Services waren zu stark für die Luzerner, 8:4 die Näfelser Führung. Luzern war zu keiner Reaktion mehr fähig. Das Ehrat-Team zog sein Spiel durch. Am Schluss hiess es 25:16.


Dalibor Polak war sehr zufrieden, zeigte sich nach dem Spiel etwas überrascht und sagte: „Ich erwartete, dass dieses Spiel nicht so einfach gewonnen werden kann. Unsere Taktik hat ausgezeichnet funktioniert. Es ist uns gelungen Luca Ulrich in der Annahme unter Druck zu setzen“. Zufrieden war er auch mit seinem Passeur Kai Aebli und seiner Mannschaft. „Es war ein Sieg des Teams“, so Polak. Kai Aebli, der für den verletzten Reto Giger wieder durchspielte, wurde zum best Player erkoren. Aebli selber meinte: „Ich ging ruhiger ins Spiel als noch vor einer Woche gegen Jona, fühlte mich sicherer.“


Matchtelegramm

Biogas Volley Näfels – Volley Luzern: 3:0 (25:18, 25:21, 25:16)

Lintharena, Näfels. – 150 Zuschauer. – Spieldauer: 68 Minuten.

SR: Stanisic, Rüegg



Biogas Volley Näfels:
Startformation: Aebli (Passeur) Sutter (Libero), Formela, Walzer, Radomski, Roos, Brändli
Einwechslungen: Ehrat (Captain),  Fořt, Martinez, Süess


Headcoach: Dalibor Polak
Assistant Coach: Mani Müller

Bemerkungen: Giger verletzt


Volley Luzern:
Startformation: Peer Harksen (Passeur, Captain), Gautschi (Libero) Müller, Häfliger, Frame, Brzakovic, Ulrich
Einwechslungen: Widmer, Amstutz, Wicki, Stadelmann

Headcoach: Lauren Bertolacci
Assistant Coach: Sketcher Liam

 

Luca Ulrich: Er wurde von Näfels stark unter Druck gesetzt – beim Angriff und vor allem mit den Services

Gutes Auge: So wie Konrad Formela gelang es allen Spielern die Lücken in des Gegners Verteidigung zu finden

Tolle Teamleistung: Das war ein Sieg des Teams, sagte Dalibor Polak zum überzeugenden Auftritt

Viel Überzeugung: Wie Samuel Ehrat agierten alle Näfelser mit viel Biss

Starke Mitte: Passeur Kai Aebli setzte seine Mittelangreifer sehr effizient ein

xeiro ag